Kategorie-Archiv: Südafrika

Little Travellers – Botschafter der Hillcrest Aids Centre Stiftung

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Little Travellers heißen die kleinen 3 – 5 cm großen Ansteckpüppchen mit großer Symbolwirkung. Es gibt über hundert von Hand gefertigte, kleine Travellers, den sie werden von über hundert Frauen in Südafrika hergestellt. Auf die Reise geschickt, durch Verkauf nach Europa und bis nach Kanada sind sie als Botschafter der Hillcrest Aids Centre Stiftung unterwegs.

Für die von der HIV Pandemie direkt oder indirekt betroffenen Menschen ist diese Tätigkeit mehr als nur ein Job. Die Frauen bekommen durch den wertvollen Arbeitsplatz soziale Sicherheit und ihre Familien, ihre Kinder eine lebenswerte Situation – und sie lieben ihre Produkte.

 

Social-Responsibility ist Luxus mit reinem Gewissen

_DSC1070-1_DSC0161 b-20x25Elegante Vielfalt für jeden Tag

Schmuck aus winzigen Glasperlen –  sie werden auch südafrikanischen Perlen genannt. Mit den kunstvoll und edel gestalteten Glasperlenschmuck realisierte Anna einen Kindheitstraum, wo ihre extravagante Passion für Glasperlen auf eine Jahrtausend  alte Tradition stieß. Sie entwickelte eine brillante Technik und verbindet Exotik und Eleganz zu kunstvollen Schmuck und man fragt sich ob es nicht schmucke Kunst ist. Es entstanden wahre Kunstobjekte und trotz der Zartheit des Materials, eine Perle hat einen Durchmesser von 0,5 mm, sind sie im höchstem Maße robust.

Da jede Glasperlenkette liebevoll handgefertigt wird, entschloss sich Anna ihre einzigartige Fertigkeit an andere Frauen weiterzugeben. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat, dass es kein zweites Mal mehr gibt. Für die Wertschätzung der Objekte war es unerheblich ob die Frauen  schwarz waren, ob sie nur die Grundschule besuchten oder eine höhere Bildung hatten, oder an der Armutsgrenze lebten.

Der überlebensnotwendige, soziale  Aspekt manifestiert sich im realen Leben der Künstlerinnen und nicht in ihrer Arbeit. So wollen sie es sehen und mittlerweile sind es 22 Frauen die so ein besseres Leben leben können.

Life is like a box of chocolate….

Wie ich diesen Satz gelesen habe, habe ich Gänsehaut verspürt, weil wir uns kurz zuvor mit einer Mitarbeiterin von Hillcrest getroffen haben um meine Bestellung zu besprechen. In diesen Moment war ich unendlich dankbar, dass es noch Menschen gibt die mit großem Idealismus und für wenig Geld HIV Betroffenen helfen wenigstens einen Krümel von dieser Schokoladenbox zu ergattern.

Vor nicht allzu langer Zeit haben sich die HIV Betroffenen versucht mit Pflanzen zu behandeln oder haben gar gedacht Pflanzen können sie heilen.

Man könnte sagen – Ironie des Schicksals

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Shoppen in Südafrika

DSCN1325DSCN1310DSCN1311Meine erste Geschäftsreise nach Südafrika dauerte 14 Tage. Mein Mann, (er hat mich begleitet) und ich dachten wir werden auch noch ein bisschen Urlaub haben, aber eigentlich war es ziemlich stressig. In diesem Land ticken die Uhren anders. Mein Mann hat mich sehr unterstützt, mein Englisch war ein Normales und in  seiner Arbeitswelt gibt es täglich nur Business-Englisch. Welch ein Glück, wenn es um Kompliziertes ging musste er einspringen. Wir sind bald dahinter gekommen, die Uhren in Südafrika ticken anders und dementsprechend gab es wenig Urlaub, aber viele schöne Erlebnisse die ich nicht missen möchte.

Wir haben uns oft mit Essen belohnt, dass übrigens phantastisch ist, In diesem Fall am Food Market, der einmal im Monat in Kapstadt am Samstag stattfindet.

Meine erste große Bestellung

Mein Besuch  bei den Burschen war etwas ganz besonderes für beide Seiten. Die jungen Künstler konnten es nicht fassen, dass es für Sie einen so großen Auftrag nach Österreich gab. Ich konnte nicht fassen, dass Menschen heute noch soviel Freude empfinden und auch zeigen können. Das wurde der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit den vier Burschen und dem Ehepaar die ihnen  helfen nicht selbstständig zu werden, sondern auch  die Produkte zu vermarkten. Das ist für Schwarze noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Mein Besuch  bei den Burschen war etwas ganz besonderes für beide Seiten. Die jungen Künstler konnten es nicht fassen, dass es für Sie einen so großen Auftrag nach Österreich gab. Ich konnte nicht fassen, dass Menschen heute noch soviel Freude empfinden und auch zeigen können. Das wurde der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit den vier Burschen und dem Ehepaar die ihnen  helfen nicht selbstständig zu werden, sondern auch  die Produkte zu vermarkten. Das ist für Schwarze noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Was mich auch sehr gefreut hat, sie haben sich schon neue Arbeitskleidung verdient.

Besuch bei den Keramikkünstlern

DSCN1405Einer meiner ersten Besuche galt den Keramikkünstlern in Kapstadt. Die Verbindung entstand seltsamer Weise in Wien. Das Ehepaar die mit den Künstlern arbeiten, haben bei Afrika-Afrika von Andre Heller die Keramikprodukte in leuchtend bunten Farben ausgestellt. Der Grund dafür war ein sozialer, sie wollten auf diese jungen schwarzen studierten Designer aufmerksam machen. Mit dem Verkauf gab es Fixanstellungen die wiederum soziale und familiäre Sicherheit brachten.

Am Foto sieht man die Burschen noch in ihrer „alten“ Arbeitskleidung.

Meine erste Reise nach Kapstadt

Meine erste Geschäftsreise nach Südafrika führte mich zur INDABA nach Kapstadt. Das ist eine kleine feine Designmesse wo viele namhafte und berühmte südafrikanische Designer ausstellen.

Ebenso finde ich dort viele  Manufakturen mit sozialem Hintergrund und größere Organisationen wie das Hillcrest Aids Centre. Weil ich die Menschen, die dort arbeiten, sehr bewundere, werde ich dieser Organisation zu einem späteren Zeitpunkt einen eigenen Beitrag widmen.DSCN2822

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